Einige tolle liebe für alle Bilder:
Thankfullness and Blessings

Bild von h.koppdelaney
May all beings have happiness, and the causes of happiness.
May all be free from sorrow, and the causes of sorrow.
May all never be separated from the sacred happiness which is sorrow less.
And may all live in equanimity, without too much attachment and too much aversion.
This version is from:
Sogyal Rinpoche
www.katinkahesselink.net/tibet/blessing.html
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Deutsche Version – etwas abweichend (habe leider keinen link mehr)
Mögen alle Wesen Glück und die Ursachen für Glück haben.
Mögen sie vom Leiden und den Ursachen für Leiden frei sein.
Mögen sie nicht von wahrem Glück, welches ohne jegliches Leid ist, getrennt sein.
Mögen sie in großem Gleichmut verweilen, frei von Anhaftung an ihnen Nahes und Ablehnung von ihnen Fernem
Ich persönlich schreibe die letzte Zeile wie folgt:
Mögen sie in großem Gleichmut verweilen, frei von Anhaftung an Vertrautem und Ablehnung von Fremdem.
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Die Entwicklung liebevoller Gefühle steht bei allen Weltreligionen im Vordergrund. Ihre mystischen Zweige, ob Sufismus im Islam oder christliche Schulen wie die Franziskaner, haben Übungen hervorgebracht, die das Herz entwickeln. Auch der Buddhismus legt besonderen Wert auf das mitfühlende Herz. Als Beispiel:
Über Bodhicitta
Das mitfühlende Herz des erleuchteten Geistes
Es ist das erhabene Elixier,
Das die Herrschaft des Todes überwindet.
Es ist der unerschöpfliche Schatz,
Der die Armut in der Welt beseitigt.
Es ist die überragende Medizin,
Die alle Krankheiten der Welt kuriert.
Es ist der Baum, der allen Wesen Schutz gewährt,
Die müde sind vom Wandern auf dem Pfad bedingter Existenz.
Es ist die große Brücke,
Die zur Freiheit von Wiedergeburten in niederen Bereichen führt.
Es ist der aufgehende Mond des Geistes,
Der die Qualen verwirrender Konzepte auflöst.
Es ist die mächtige Sonne, die schließlich
Die Nebel der Verblendung in der Welt vertreibt.
Aus Internet:
www.bodhicitta.de/gebete.html
Diesen Bescheibungen kann ich voll zustimmen, denn nichts übertrifft die Frequenz des Herzens.
Liebe ist das höchste der Gefühle. Liebe wird wachsend auf dem Pfad der Selbsterkenntnis erfahren, nachdem der Selbsthass während der Phase der Einstellung des Bewusstseins auf Ego-Frequenz erkannt und transformiert wurde. Der Prozess der Befreiung der Selbstliebe ist vergleichbar mit einer Befreiung aus der Gefangenschaft einer Zwangsverwaltung.Damit meine ich die Befreiung vom triebhaften Ego.
HKD
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Art Digital – Based on own photography
HKD
Euphoria

Bild von h.koppdelaney
Women like Karin
HKD
Frauen wie Karin oder die Euphorie der Gewinner (Motivationskraft A3)
Das im Zugabteil mitreisende Paar war auf dem Weg zum Flughafen. Die leicht aufgedrehte Karin schätzte ich auf Mitte dreißig, und den smarten Jonathan auf Anfang vierzig. Karin trat ein neues Engagement an einem großen Theater an und nervte ihren Lebensgefährten mit allerlei Fragen, denn dieser kannte sich aufgrund eines Gastspiels an dem Schauspielhaus bereits einigermaßen aus. Nachdem ein gutes Dutzend Fragen geklärt zu sein schienen, wollte sie nun einige Details über den Intendanten wissen. Und so erfuhr auch ich die hochgradig sensible Wahrnehmung eines Mitreisenden, den ich schließlich mit ganz anderen Augen sehen konnte als zuvor.
Aus Jonathans Sicht war der Intendant eine charismatische Persönlichkeit. Es sei schwierig, ihm etwas abzuschlagen, weil man ganz einfach das Gefühl habe, es ihm recht machen zu wollen.
„Das geht nicht nur mir so“, sagte Jonathan. „Viele Kollegen erfahren dasselbe Phänomen.“
Der Betrieb laufe deswegen so gut, weil er eine positive Vaterfigur sei, die vorwiegend das Wohl des Hauses und damit aller Angestellten im Sinn habe.
„Ich kenne auch die negativen Vaterfiguren sehrt gut“, sagte Jonathan und beschrieb die herrische Art eines Leiters, der es unmöglich machte, gute Leistungen zu bringen. Stets sei er unzufrieden gewesen, argwöhnisch und drohend. Man habe immer das ungute Gefühl gehabt, man sein unzureichend, einfach nicht gut genug.
„Und diese beiden Stimmen, den guten und den schlechten Vater habe ich in meinem System“, sagte Jonathan. „Das ist wie Depression und Euphorie.“
„Ich verstehe“, antwortete Karin. „Liebe und Hass. Es gibt Väter, die ihre Kinder lieben und jene, die sie hassen. Mein Vater hat immer geglaubt, ich sei die Tochter eines anderen.“
„Du hast mir davon erzählt. Er hat dich lieben wollen, konnte es aber nicht. Dafür hat dich deine Mutter umso mehr geliebt.“
„Wir waren verrückt nacheinander“, sagte Karin. „Sie war meine beste Freundin.“
„Sieh an“, sagte Jonathan. „Gute Mutter, schlechter Vater. Deine Mutter gut drauf, dein Vater aggressiv und dann depressiv. Interessant ist es für mich, dass er viel ausgeglichener ist, nachdem deine Mutter verstorben ist.“
„Ich glaube“, entgegnete Karin. „Es liegt an dem genetischen Test, den wir dann ja gemacht haben. Ich bin seine leibliche Tochter. Ich bin sicher, das hat uns beide ziemlich erleichtert.“
Ihr Handy klingelte und sie nahm das Gespräch an.
Ihre Künstleragentur hatte eine überraschende Anfrage vorliegen. Es ging um die Hauptrolle in einem Fernsehfilm.
Karin fasste sich an den Kopf und wiederholte mehrmals hintereinander: „Ich muss denken. Ich muss nachdenken. Das ist ja total verrückt!“
Als das Gespräch beendet war, musste sie schnell zur Toilette.
Jonathan entschuldigte sich bei mir für die ganze Aufregung, doch ich fand, dass die Freude sehr ansteckend sei.
Karin besitze viel Energie, sagte Jonathan und beschrieb in ein paar Sätzen, was sie alles an einem Tag so erledige. Dagegen sei er ein richtiger Muffel. Vor allem morgens träume er noch im Bett, während Karin bereits vom Joggen kommt.
„Ich bin mehr für Drama und Tragödie zuständig“, sagte er. „Karins Hauptrolle ist eine Komödie. Das passt zu ihr.“
Sie hatte ihren roten Lippenstift nachgezogen, das fiel mir sofort auf, als sie das Abteil wieder betrat. Wie eine Katze kuschelte sie sich in ihren Sitz und schlug ein Bein über das andere, um es im selben Augenblick wieder zurück zu stellen.
Und wieder schlug sie ein Bein über, zog ihre Rock zurecht, um im selben Augenblick das Bein wieder zurückzusetzen. Sie stellte die Angelegenheit als wichtige Übung dar als Jonathan um etwas Zurückhaltung bat..
„Ich spiele die Sekretärin eines Finanzmaklers“, erklärte Karin. „Sie ist eine raffinierte Frau, die eine interessante Form von Kundenbindung praktiziert. Sie will aus der Erbärmlichkeit ihres kleinen Lebens heraus und verbündet sich mit einer zwielichtigen Gestalt, die ihr magische Kräfte verleiht. Und damit treibt sie einigen Unfug. Die Männer fahren reihenweise auf sie ab.“
Jonathan schmunzelte und sagte: „Die Traumfabrik.“
„Aber warum denn nicht?“ sagte Karin. „Findest du traumlose Tage besser?“
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Digital art based on own photography and textures
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The two of us

Bild von h.koppdelaney
Optimism and Pessimism
He loves me – he loves me not.
Venus – Goddess of Peace and Lust
Innocence of Youth
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Falls Psychologie und Astrologie interessieren:
Die junge Venus mit dem Marstransit
Motivationskräfte sind so unterschiedlich wie Blätter an einem Baum. Und dennoch unterscheidet sich das Blatt einer Palme extrem von dem einer Eiche. Auch kann man Unterscheide finden zwischen Bäumen, die ihr Laub im Winter abwerfen und jenen in den tropischen Urwäldern, die das ganze Jahr über grünen. Und so gibt es auch Unterschiede bei Menschen, in denen eine bestimmte Motivationskraft wirkt. Beispielsweise gibt es bei der sanften Venus aggressive Energien, die typisch sind für Mars. Doch die Ausnahmen wie Mars oder die apollinische Rationalität bestätigen nur die Regel, wenn es sich grundsätzlich um eine Frau des sinnlichen Typs „Venus" ( B5) handelt.
Der Wechsel der psychischen Energien ist in der Astrologie bekannt, denn das Konzept ist dynamisch. Es zeigt den Wandel der Motivationskräfte anhand des Kreislaufes der Planten, die um die Sonne kreisen.
Angewandte Astrologie sagt das Auftauchen und Verschwinden von Energien voraus, etwa in folgender Art:
„Für die Jungfrauen heißt es jetzt aufpassen, da ein Mars-Transit angesagt ist. Vermeiden Sie Streit, auch wenn in den nächsten Wochen oft die Wut aufsteigt, besonders bei Angelegenheiten, die Sie für ungerecht halten. Der Transit birgt die Gefahr der Eskalation auch kleiner Konflikte. Doch wir erwarten schon bald einen Wechsel der Energie, denn Venus beginnt mit ihrem Einfluss auf die Jungfrauen.“
Eine sommerlich gekleidete junge Frau, die mir im Zugabteil gegenüber saß, blickte gedankenvoll durch das Fenster mit seinen vorbeiflitzenden Bäumen, Zäunen, Wiesen mit Kühen und im Hintergrund eine langsam verschwindende Kirchturmspitze. Ein Dorf kuschelte sich um sie herum und verschwand, während ich für ein paar Sekunden das von langem Haar nahezu verhangenne Gesicht im Profil betrachtete.
Sie schwieg und starrte aus dem Fenster, seit sie das Abteil betreten und mich freundlich nach dem Fensterplatz gefragt hatte. Auf diese Weise saßen wir gegenüber und unsere Füße begegneten sich beinahe.
Ich war etwas verwirrt, denn mit tiefem Ausschnitt, Kettchen und lackierten Fingernägeln legte sie Wert darauf, von sich ein attraktives Bild zu machen. Natürlich wollte sie auf Männer in ihrem Alter so wirken und vermutlich wäre sie kontaktfreudiger, wenn ihr spezieller Typ auf meinem Platz säße, dennoch schien sie stur und verbockt zu sein, denn die meiste Zeit hielt sie ihre Arme vor der Brust verschränkt.
Ich fragte mich, warum sie dicht gemacht hatte und spekulierte mit dem Gedanken, dass sie schwerwiegende Differenzen mit ihrem Freund austrug.
In der Art wie sie saß, erkannte ich meine eigene Gestik wieder, in die ich falle, wenn ich verstockt bin, um mich von bestimmten Gefühlen nicht mehr quälen zu lassen. Eifersucht beispielsweise schmerzt und demütigt.
Wut und Verstocktheit sind die Reaktion auf jene Person, die diesen Schmerz auslöst. Die Wut konfrontiert und droht: Tu das nie wieder! Das ist die aggressive Energie, das heißt Macht.
Die Verstocktheit dagegen sagt gar nichts, zieht sich schweigend ins Schneckenhaus zurück und gehört damit zur defensiven Seite ein und derselben Medaille, die als Yin und Yang gesehen werden kann.
Die junge Frau machte mir nicht den Eindruck dass ihre natürliche Energie der Offenheit sehr lange vom aggressiven Mars in Wut gehalten werden konnte. Wenn ich jetzt Astrologe wäre hätte ich vielleicht gesagt: „Schon morgen ist Mars zurück in seiner Kaserne und Venus taucht als Morgenstern am Horizont auf.“
Das Auftauchen und Verschwinden von Interessen hat schon die frühe Menschheit beobachtet und machte höhere, unsichtbare Wesenheiten dafür verantwortlich, die Götter. Liebe kommt und Liebe geht. Liebesglück und Liebesleid sind die Folgen.
Schwarz und weiß ist das Leben in seinem Wechsel der häufig durch weiße oder schwarze Vögel charakterisiert und metaphorisch dargestellt wird.
Die hier auf diesem Bild gezeigte Venus ist noch jung. Unschuldig sitzt die weiße Taube auf ihrer Hand, doch ist der Rabe, der pechschwarze Vogel der Unterwelt auch schon da. Die Erfahrung der Unterwelt bringt mit jeder Enttäuschung ein Stück Reife mehr im Leben und schließlich sitzen bei der gereiften Venus, das heißt der weisen Frau beide Vögel auf den geöffneten Handflächen.
Alles hat seine Zeit, auch der Reifeprozess einer Frau, deren Leben in erster Linie von der Göttin der Sinnlichkeit (Motivationskraft B5) bestimmt wird.
Die junge Frau stand auf, stieß versehentlich an meinen Fuß und entschuldigte sich. Unsere Blicke trafen sich kurz und ich sah in der Tiefe ihrer Augen den aufsteigenden Stern. Für eine Sekunde vergaß sie ihren Groll. Als ich lächelte tat sie es spontan zurück.
„Würden Sie für zehn Minuten auf mein Gepäck aufpassen?“ fragte sie. „Ich möchte einmal sehen, wo mein Verlobter abgeblieben ist.“
Es stellte sich heraus, dass sie ihr gemeinsames Abteil verlassen hatte, weil er mit seinem PC arbeitete und auf ihren Protest hin sagte, sie solle sich doch jemanden zur Unterhaltung suchen, er müsse den Bericht bis abends fertig haben.
Tatsächlich unterhielten wir uns bis ich aussteigen musste. Als ich vom Bahnsteig aus einen letzten Gruß zum Fenster sandte, winkte sie zurück. Neben ihr kam ein junger Mann ins Bild. Ich erfuhr nie, ob es ihr Verlobter mit dem Laptop war oder…
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